Das Haus der Kulturen der Welt mit seinem Berliner Spitznamen „Schwangere Auster“ fällt besonders durch seine eindrucksvolle Architektur auf. Bei dem von dem amerikanischen Architekten Hugh Stubbins entworfenen Gebäude handelt es sich um eine ehemalige Kongresshalle mit einem schwungvollen Dach und einem darunterliegenden, bauchig orangefarbenen Baukörper auf einer großen Betonplattform.
Direkt an der Spree gelegen, befindet es sich inmitten des grünen Tiergartens in unmittelbarer Nähe zum Regierungsviertel.
1957 entstand das Gebäude im Zuge der Internationalen Bauausstellung (IBA) als Beitrag der USA und stellte ein Geschenk der US-Regierung an das damalige West-Berlin als Symbol für Freiheit und Demokratie dar. Es besitzt einen Vortragssaal mit Platz für mehr als 1.000 Besucher*innen, Ausstellungsräume, Büros sowie ein Restaurant. Im Jahr 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, wurde das Haus der Kulturen der Welt als neues Zentrum für außereuropäische Kulturen etabliert.
Unsere Aufgabe besteht darin, das Brandschutzkonzept zu erneuern. Dabei fokussieren wir uns vor allem auf die Ausstellungshalle „Mrinalini Mukherjee“ im Südwesten des Gebäudes sowie auf die „Beatriz-Nascimento-Halle“ im Untergeschoss. Für das Brandschutzkonzept der „Mrinalini-Mukherjee-Halle“ ist ein Sprinklervorhang entlang der Trennwand zum Foyer vorgesehen. Des Weiteren ist der Anschluss an das Fernwärmenetz für eine nachhaltigere Energieversorgung des Gebäudes geplant.