Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf befindet sich mit dem Haus der Berliner Festspiele ein bedeutender Kulturort und ein markantes architektonisches Beispiel der Berliner Nachkriegsmoderne. Das von Fritz Bornemann entworfene Gebäude wurde 1963 als Spielstätte des „Theaters der Freien Volksbühne“ eröffnet und umfasst heutzutage ein vielfältiges kulturelles und gesellschaftliches Veranstaltungsprogramm.
Das klar gegliederte Ensemble aus Vorderhaus, Hinterhaus und Kassenhalle zeichnet sich durch seine kubische Formensprache, die reduzierte Gestaltung und die großflächige Verglasung der Nordfassade des Hauptgebäudes aus. Neben dem großen Saal umfasst das Raumprogramm unter anderem weitere Bühnenbereiche, Werkstätten sowie Büro- und Aufenthaltsräume.
Unser Büro ist mit der Instandhaltung und Modernisierung des Gebäudes beauftragt. In drei Maßnahmenpaketen wurden unter Berücksichtigung des bestehenden Denkmalschutzes verschiedene Eingriffe geplant. Beispielhaft sind die Erneuerung der Beleuchtungsanlagen im Gebäude und auf dem Vorplatz sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit vorgesehen.
Die Umsetzung der Maßnahmen soll voraussichtlich in der spielfreien Zeit 2027 stattfinden.
Ein Projekt, bei dem Denkmalschutz, Bestandserhalt und die Anforderungen an eine zukunftsfähige Nutzung zusammengeführt werden.
Fotos: Katja Gursch, Elena Kunz & Fabian Schellhorn